Dienstag, 8. März 2011




Ferne Ufer

Zu fernen Ufern will ich reisen
in eine schöne, heile Welt.
Wo Möwen in der Sonne kreisen
und wo ein Traum vom Himmel fällt.

Dort will ich ankern und verweilen,
nicht nur für eine Wochenfrist.
Das Wunderschöne will ich teilen,
als Bleichgesicht und als Tourist.

Die Sehnsucht wirst auch du erfahren.
Ein Schauspiel, wenn die Sonne geht.
Und dabei sind wir uns im Klaren,
dass sich die Mutter Erde dreht.

Das ferne Ufer wird beweisen,
wir strampelten im Schlossverlies,
aus dem wir sicher gern entgleisen.
Und finden uns im Paradies.

© Roman Herberth

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen